Tel. 081 300 22 44  | info@buendnerwald.ch

 

Ursin Hänni: Arbeitsbericht Nollabrücke

In diesem Arbeitsbericht schreibe ich über die Erneue­rung der Nollabrücke. Es kommen die Arbeitsab­läufe vor und die Materialien, die benötigt wurden.


Ursin Hänni, lernender Forstwart beim Forstrevier Thusis/Masein.
 

Forstrevier Thusis/Masein
Gemeinde Thusis mit Fraktion Mutten und Gemeinde Masein werden beförstert
Waldfläche: 1268 ha
Davon Schutzwald: 933 ha
Hiebsatz: 4000 Tfm
Eigene Forstgruppe mit: 1 Förster, 3 Forstwarte, 2 Lernende
Mechanisierung: Forsttraktor mit Doppeltrommelwinde und Kran, Holzanhänger und Hakenanhänger
Seilkranarbeiten werden an private Unternehmungen vergeben

Vorwort
In diesem Arbeitsbericht schreibe ich über die Erneue­rung der Nollabrücke. Es kommen die Arbeitsab­läufe vor und die Materialien, die benötigt wurden.

    
Erneuerte Nollabrücke. (Bilder: Ursin Hänni)                 Nollabrücke vorher.

Grund
Der Zustand der Brücke war sehr schlecht, als wir den Auftrag erhalten haben. Die Brücke wurde als Zufahrt für den Bau einer neuen Bachsperre genutzt. Es wurde etwa 1800 m3 Beton und 6000 Tonnen Steine über die Brücke transportiert. Die Brücke hat eine Belastbarkeit von 30 Tonnen. Es hatte viel morsche und kaputte Bretter, die wir ersetzen mussten.


Standort Nollabrücke.

Arbeitsbeginn
Beim Arbeitsbeginn wussten wir noch nicht, in welchem Zustand die Lärchenbolen sind, die unter den Fichtenbrettern waren.

Bretter entfernen
Die Bretter konnten wir mit einem Geissfuss aushebeln und dabei die Nägel aus der Brücke ziehen. Als wir die Bretter entfernt hatten, konnten wir sie mit dem Traktor von der Brücke nehmen und abtransportieren.

                                         
Bretter entfernen.               Abtransport der Bretter.         Mobiler Hochdruckreiniger(Wave).   Eichenbolen vor dem Waschen.

Brücke waschen
Nachher konnten wir mit einem mobilen Hochdruckreiniger die Brücke mit warmem Wasser waschen. Als wir den ganzen Dreck entfernt hatten, konnten wir den Zustand der Lärchenbolen sehen und entschieden uns, dass wir sie so lassen.

          
Eichenbolen nach dem Waschen.                   Ganze Brücke nach dem Waschen.

Neue Fahrbahn
Die neue Fahrbahn wurde mit Gerüstbrettern gebaut. Sie ist so gebaut, dass es einfach ist, sie auszutauschen. Die Bretter sind eine Art Verschleissschicht.

Neue Bretter montieren
Die neuen Bretter wurden mit dem Valtra zur Brücke transportiert und auch gerade verteilt. Dann konnten wir mit dem Montieren anfangen. Zu beachten war, dass man einen schönen Übergang hinbekommt, damit die Bretter sich nicht aufstellen und damit wieder kaputt gehen. Da die Bretter noch mit Zumass geliefert wurden, mussten wir mit einer Kreissäge die Bretter auf fünf Meter kürzen. Die Breite der Bretter war nicht optimal für die Breite der Brücke. Das heisst, wir mussten noch Bretter der Länge nach zuschneiden.

                              
Länge einschneiden.              Verteilung der Bretter.                 Neue Bündnerzaunlatten.            Bus auf der neuen Brücke.

Neue Bündner Zäune   
Da die Bündnerzaunlatten, die auf beiden Seiten montiert waren, einige Faulstellen aufwiesen, wurden sie erneuert. Damit wir auch die richtigen Winkel hatten, benutzten wir die alten Abschnitte, um den Winkel zu übernehmen. So konnten wir die ­Arbeit schnell und sauber erledigen.

Materialien
- Werkzeuge
- Kreissäge
- Notstromaggregat
- Hammer
- Kettensäge
- Mobiler Hochdruckreiniger

Verbrauchsmaterialien
- Bretter
- Nägel
- Bündnerzaunlatten

Fahrzeuge
- Mitsubishi-Bus
- Valtra t 163

Kalkulation
Aus dieser Kalkulation kann man viele verschiedene Informationen herauslesen. Sie ist sinnvoll, um die verschiedenen Kosten zu veranschaulichen.

Schlusswort
Diese Arbeit hat mir Freude gemacht, da man über das schreiben kann, was man selber gebaut hat. So kann man sich die Arbeit nochmals anschauen und bekommt mehr Infos, wie die Kosten. So kann man es besser einschätzen, was solch eine Arbeit etwa kostet.

Mit der Einteilung der Zeit hatte ich keine grossen Probleme und konnte es so ziemlich schnell abar­beiten.